Worin besteht der Unterschied zwischen einem Elektro-Rollstuhl und Elektromobil (Elektro-Scooter) ?

Moderne "Elektro-Rollstühle" erweitern den Aktionsradius von Menschen, die aufgrund Ihrer Erkrankung einen Rollstuhl nicht mehr manuell antreiben können, hierzu zählen vor allem kraftlose Patienten und Patienten mit ausgeprägten Koordinationsstörungen. Wir unterscheiden mehrere Produktarten für die verschiedenen Antriebsvarianten und die unterschiedlichen Anwendungsorte. Hochleistungsfähige Elektro-Rollstühle erreichen mit einer Batterieladung eine Reichweite von über 50 km und werden mit einer maximalen Geschwindigkeit von 6 km/h, 10 km/h, 12 km/h oder 15 km/h angeboten (gesetzliche Regelungen der Strassenverkehrs-Zulassungsordnung und Fahrerlaubnisverordnung beachten).

"Elektro-Mobile" (Elektro-Scooter) stellen eine Sonderform von Elektro-Rollstühlen für den Außenbereich dar. Man unterscheidet 3- und 4-rädrige Fahrzeuge. Die 4-rädrigen Elektromobile besitzen eine höhere Kippstabilität und werden daher bevorzugt verwendet. Elektro-Mobile werden durch einen sparsamen Elektromotor angetrieben und fahren nahezu geräuschlos, umweltfreundlich und ohne Abgase. Die Lenkung erfolgt manuell und erfordert eine gute Oberkörperstabilität. Elektro-Mobile sind sehr spurstabil und können problemslos auch mit höheren Fahrgeschwindigkeiten betrieben werden (bis 15 km/h) und eignen sich damit auch für weitere Strecken und lange Ausflüge.

Zuletzt aktualisiert am 28. Oktober 2015 von Redakteur Rösemeier.

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